ECO-Nahrung als Antwort auf die Klimaproblematik: konkrete Massnahmen an der UNIL

Angesichts der Umweltproblematik ist die nachhaltige Ernährung mehr denn je eines der wichtigsten Anliegen der Universitäten in Lausanne. Da ein Drittel der Umweltbelastungen von der Ernährung verursacht wird, setzt sich die Universität Lausanne (UNIL) seit vielen Jahren dafür ein, sich dieser Problematik anzunehmen – sei es durch ihre Arbeit mit Beelong an den Einkäufen der Restaurants in der Unithèque und in Géopolis oder durch eine Kampagne zur Reduktion der Abfälle auf dem ganzen Campus.

Doch im Jahr 2019 ergreift die UNIL starke Massnahmen. Zunächst mit der Ausschreibung ihrer landwirtschaftlichen Parzellen, um auf innovative Weise regionale Produkte anzubauen, die anschliessend in den Küchen verwendet werden. Und schliesslich mit dem Aufbau eines ambitionierten Bezugsrahmens für das Verpflegungsangebot bei ALLEN Restaurants auf dem Campus.

Von nun an ist die Nachhaltigkeit ein ebenso wichtiges Kriterium bei der Wahl der Gastronomen wie die Qualität des Angebots, der Preis oder die Erfahrung des Restaurantbetreibers. Ein grosser Schritt nach vorne für den Planeten und ein schönes Beispiel für die Gemeinschaftsgastronomie!

Dieser Bezugsrahmen wird fortan zwingende Kriterien umfassen, die Folgendes betreffen:

  • Das vegetarische Angebot
  • Die Herkunft der Rohstoffe
  • Die Rückverfolgbarkeit
  • Der Anteil an glaubwürdigen landwirtschaftlichen Labels (Bio Knospe, IP-Suisse, MSC usw.)
  • Die gefährdeten Spezies (Fisch)
  • Die Saisonalität bei Obst und Gemüse
  • Fair Trade bei exotischen Produkten
  • Die kritischen Produkte
  • Die Verpackungen
  • Die Lebensmittelverschwendung
  • Die ernährungswissenschaftlichen Kriterien

Dies alles mit klaren Zielen und konkreten Werkzeugen für die Gastronomen.

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